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Positionspapier: Der NATO-Geburtstag in Baden-Baden und der Region bis Straßburg - Anlass für Achtung und Kritik!

Feb 6

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Freitag, 6. Februar 2009  RssIcon

Ein Beschluss des Kreisverbandes Rastatt/Baden-Baden von Bündnis‘90/Die Grünen, Beschluss der Kreismitgliederversammlung vom 6.2.09 

Unabhängig von der Bewertung ihrer Vergangenheit ist die NATO in ihrer jetzigen Form ein Auslaufmodell.

Grüne Friedenspolitik zielt auf die Beseitigung der vielfältigen Ursachen von Gewalt, Krisen und Konflikten. Wir sehen gleichwohl unter bestimmten Bedingungen militärisches Engagement als einen notwendigen Beitrag zur Gewalteindämmung, Gewaltverhütung und Friedenskonsolidierung. Streitkräfte können bestenfalls Friedensprozesse unterstützen und Zeitfenster für die Krisenbewältigung schaffen, nicht aber den Frieden selbst.

Nach dem Ende der Block-Konfrontation in einer bipolaren Welt muss die NATO ihre
Aufgaben hinterfragen. Das heißt zu allererst, dass die Nukleardoktrin angefangen mit der Option des atomaren Erstschlags - selbst gegen konventionelle Angriffe - aus dem strategischen Konzept der NATO und einzelner Mitgliedsstaaten wie Großbritannien oder den Vereinigten Staaten gestrichen werden muss. Wir fordern klare Abrüstungsschritte im nuklearen und konventionellen Bereich, die daraus frei werdenden Mittel sollen für friedensfördernde und friedenserhaltende Maßnahmen verwendet werden.

Langfristig muss die NATO in eine multilaterale Sicherheitsarchitektur unter dem Dach der Vereinten Nationen integriert werden. Mitentscheidend für die Zukunft der NATO wird sein, ob sich Europa und Amerika bei der Richtungsbestimmung auf Augenhöhe begegnen.

Es gibt keinen Anlass das 60 jährige Bestehen der NATO mit solch ausufernden Feierlichkeiten zu begehen. Mit der Größe der Veranstaltungen steigen die Belastungen für die Bevölkerung, die Wirtschaft, die Sicherheitsbehörden und die Verwaltung in Baden-Baden und weiteren betroffenen Orten. Es stellt sich die Frage ob es nicht möglich gewesen wäre einen geeigneteren Ort und Rahmen zu wählen, der beispielsweise nicht  zur Folge gehabt hätte, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu ihren Betrieben durchkommen werden oder der Schulbetrieb ausfallen muss. Auch der Umfang der durch diese Veranstaltung verursachten
Ausgaben von Steuermitteln ist nicht zu rechtfertigen.
Wir hoffen der Gipfel steht unter einem guten „Stern“ und dient dem Frieden in der Welt.

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Re : Positionspapier: Der NATO-Geburtstag in Baden-Baden und der Region bis Straßburg - Anlass für Achtung und Kritik!

Dem Frieden dient auch oft eine Rückbesinnung. Frida Kahlo bietet "alte" Gedanken, die uns in der heutigen Zeit dennoch nutzen:

Seit 28. Februar 2009 ist im Kunstmuseum Gehrke-Remund die umfangreichste Frida Kahlo Sammlung aller Zeiten zu sehen.

Über 100 Gemälde (Lizenzierte Repliken: © Banco de México Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust / VG Bild-Kunst, Bonn 2008) werden gezeigt.
Die Ausstellung erstreckt sich über rund 600 qm und ist in einer alten Emaillierfabrik in Baden-Baden untergebracht.
Neben den Gemälden, Kleider und Schmuck ist auch der Lebensmittelpunkt von Frida Kahlo, ihre Casa Azul (das Blaue Haus) zu erleben.

Frida Kahlo, schon zu Lebzeiten eine Legende. Malerin - Ehefrau von Diego Rivera - befreundet mit Picasso - Geliebte von Trotzki und Josephin Backer.
Sie hat 144 Bilder in ihrem kurzen Leben gemalt.

Seit 28. Februar 2009 sind über 100 Gemälde von Frida Kahlo als lizenzierte Repliken – meisterlich gemalt - im Kunstmuseum Gehrke-Remund in Baden-Baden zu sehen.

By Kunstmuseum Gehrke-Remund on   Samstag, 28. März 2009

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